Life in Kinetics ist eine kinetische Installation, in der mehrere Maschinen mit einfachen vertikalen Bewegungen auf die Anwesenheit von Besuchenden reagieren.

Frei im Raum verteilt bilden sie ein interaktives, kollektiv reagierendes System.

Produzent: Florian Tilscher, Kamera: Dorian Spiegelhauer, Schnitt: Dorian Spiegelhauer & Florian Tilscher, Licht: Samuel Göhr, Sound: Dorian Spiegelhauer

„Life in Kinetics“ goes lab.30

WELCOME TO lab.30 –THE MEDIA ART FESTIVAL IN AUGSBURG!

DO, 30.10. – SO,02.11.2025

„Life in Kinetics“ ist ein interaktives Werkstück, das die Möglichkeiten zur Erzeugung von Ausdrucksformen durch einfache kinematische Bewegungen erforscht. Die Installation besteht aus mehreren Maschinen, die eine simple Auf- und Abbewegung ausführen. Frei im Raum verteilt bilden sie ein interaktives, kollektiv reagierendes System. Sobald Besuchende den Raum betreten, wandeln die Apparate ihr Bewegungsmuster und reagieren auf Nähe und Position – mal einzeln, mal gemeinsam – und eröffnen so eine direkte Interaktion zwischen Mensch und Maschine.
Die bewusst offene Darstellung der Technik macht die Abläufe nachvollziehbar: Zahnräder, Gestänge, Kabel und Servomotoren sind sichtbar, im Zentrum versorgt ein Netzteil alle Apparate. Von dort führen sämtliche Leitungen offen zu den Maschinen und machen ihre Funktionsweise unmittelbar erkennbar. Eine Tiefenkamera erfasst kontinuierlich die Positionen der Menschen im Raum und überträgt diese Bewegungsdaten in Echtzeit auf das Verhalten der Maschinen.

Die Arbeit umfasst sowohl die Herstellung der Apparate als auch die technische Umsetzung der gesamten Installation. Ziel der Arbeit ist es, zu untersuchen, welche minimalen Anforderungen an das Verhalten der Installation notwendig sind, um wahrgenommene Ausdrucksformen zu erzeugen. Dabei soll untersucht werden, wie spezifische Eigenschaften mechanischer Bewegung die Wahrnehmung von Charakter und Intentionalität beeinflussen können.

Das Projekt wird im Rahmen meiner Abschlussarbeit des Studienganges „Interaktive Medien“ mit Schwerpunkt Informatik erstellt.

Die nicht-menschlichen Entitäten (NME’s) sind kinematische Apparaturen, die über ein Zahnrad mit Zahnstange eine simple Auf- und Abbewegung erzeugen.
Nur mit dieser Bewegung möchte ich versuchen Ausdrucksformen zu generieren.

Das Projekt wird im Rahmen meiner Abschlussarbeit des Studienganges „Interaktive Medien“ mit Schwerpunkt Informatik erstellt.